StartseiteFruchtsäurepeeling


Zu den Fruchtsäuren oder AHAs zählen auch die Glykolsäure, die Milchsäure, die Zitronensäure, die Mandelsäure und die Weinsäure.

Sie alle sind unter der Bezeichnung Hydroxy-Säuren bekannt, und man weiß seit Alters her, dass sie die Haut glätten und allgemein für ein gutes Hautgefühl sorgen. Die alten Ägypter nahmen die Überreste von Traubenkernen (die Weinsäure enthalten), die bei der Weinherstellung übrig blieben, und behandelten damit ihre Haut, um diese glatt und strahlend zu machen.

Die heute am meisten verwendete Fruchtsäure ist die Glykolsäure. Sie wird aus Zuckerrohr gewonnen und ist nicht toxisch, denn sie wird vom Körper nicht absorbiert und führt deshalb nicht zu Nebenwirkungen.

Glykolsäure wirkt in den oberen Hautschichten, indem sie abgestorbene oberflächliche Hautzellen löst und so glattere, hellere und jünger aussehende Haut zum Vorschein bringt. Auch trägt die Glykolsäure dazu bei, dass sich weniger „müde” oder abgestorbene Hautzellen in den oberen Hautschichten bilden. Sie fördert ein „blühendes”, jugendliches Aussehen, indem sie die sichtbaren Zeichen des Alterns reduziert, den Teint glättet, einen unregelmäßigen Hautton ausgleicht und die Haut allgemein weicher macht. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass wiederholte Glykolsäure-Peelings in geeigneter Konzentration die Dicke der Haut erhöhen und abnorme Hautpigmentierungen reduzieren.

Die Eindringtiefe des Glykolsäure-Peelings hängt von drei Faktoren ab. Dazu zählen:

- Die Art der Gykolsäure-Zubereitung (Lotion, Flüssigkeit, Gel) und ihre Inhaltsstoffe

- Die Konzentration und die Azidität der Glykolsäure. Die Azidität hängt davon ab, ob die Peeling-Substanz teilweise durch eine Substanz wie Bikarbonat neutralisiert wurde oder nicht, denn je weniger das Peeling neutralisiert wurde, umso höher seine Azidität und umso größer der Effekt auf ihre Haut.

- Die Einwirkzeit auf die Haut Dieser Faktor spielt eine ganz wichtige Rolle. Je länger die Glykolsäure auf der Haut bleibt, umso tiefer kann sie eindringen und umso stärker ist ihre Wirkung.

Das Glykolsäure-Peeling wird im Allgemeinen alle 2 - 4 Wochen angewandt, und zwar in einer Serie von 4 - 6 Behandlungen. Anschließend kann jeden Monat ein Erhaltungspeeling durchgeführt werden.

Zur Behandlung:

Zuerst wird die Haut gereinigt und danach wird das Peeling aufgetragen. Dieses Peeling wird 2-7 min. auf der Haut gelassen und danach neutralisiert. Danach wird eine pflegende Creme einmassiert.
Dauer: ca. 45 min.


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